Warenkorb:
leer

Rezension

Journal für Kunstgeschichte Jg. 13, 3/2009

»Amerika und die Düsseldorfer Malerschule«, so fragte Barbara Gaehtgens 1988, »hat wirklich eine fruchtbare Begegnung stattgefunden?«(1) Eindeutige Antworten schloss sie tendenziell aus, nicht zuletzt wegen mangelnder Dokumente. Ihr Resümee lautete: »Bekehrungen im Sinne eines die Düsseldorfer Tradition konsequent weiterführenden Stiles in Amerika hat es […] nicht gegeben.« (2) Zwanzig Jahre hat es gedauert, bis Sabine Morgen mit ihrer Dissertation über Die Ausstrahlung der Düsseldorfer Schule nach Amerika im 19. Jahrhundert eine umfangreiche Studie veröffentlicht hat, um dieses Pauschalurteil zu revidieren. Dass Morgens Dissertation allerdings erst sieben Jahre nach ihrer Fertigstellung auf den Markt kam ist kaum verwunderlich − jedoch nicht aus qualitativen Gründen: Der Umfang von 976 eng bedruckten Seiten sprengt den Rahmen des Üblichen, und diese werden noch ergänzt durch eine 273 Seiten umfassende pdf-Datei auf CD-ROM mit Anhängen und Links zu den meisten der insgesamt 324 Abbildungen. Der Anspruch auf technische Innovation ist auch daran ersichtlich, dass neben der Hardcover-Ausgabe eine vollständige ebook-Fassung erhältlich ist.
 
Womit wird dieser Aufwand gerechtfertigt? Morgen zielt mit ihrer Untersuchung darauf ab, den Einfluss der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland führenden Düsseldorfer Malerschule auf die US-amerikanische Malerei so konkret und präzise wie möglich zu nachzuvollziehen. Immerhin haben sich der Landschaftsmaler Albert Bierstadt, die Genremaler Eastman Johnson und George Caleb Bingham sowie der deutschstämmige Historienmaler Emanuel Gottlieb Leutze in Düsseldorf aufgehalten, die auch in Europa keine Unbekannten sind. Leutze hielt sich mit Unterbrechungen sogar von 1841 bis 1859 in Düsseldorf auf und erntete deshalb relativ früh jenseits und diesseits des Atlantiks große Anerkennung. Speziell mit Washington Crossing the Delaware, dessen erste, 1850 entstandene Fassung im Jahr 1943 in der Kunsthalle Bremen zerstört wurde und dessen berühmte zweite Fassung aus dem Jahre 1851 heute im Besitz des New Yorker Metropolitan Museum of Art ist, leistete er einen zentralen Beitrag zur Historienmalerei seiner Heimat. Diese »Ikone« amerikanischer Identitätsstiftung schuf er in der Tat in Düsseldorf. Dies ist nur einer von mehreren Gründen, die eine systematische Aufarbeitung der amerikanischen Künstlerkolonie in Düsseldorf lohnenswert machen.
 
Die Verfasserin handelt das Thema in einer Einleitung und sieben langen Kapiteln ab: Kapitel I konzentriert sich auf die amerikanischen Kunstschüler, die zwischen 1839 und 1849 waren; Kapitel II zeichnet anhand von Emanuel G. Leutze und Richard C. Woodville zwei Wege zum künstlerischen Erfolg nach; das dritte Kapitel fokussiert Leutze als künstlerische Leitfigur amerikanischer Unabhängigkeit; Kapite IV spürt Düsseldorfer Bildern in Amerika nach; die Präsenz amerikanischer Maler in der Düsseldorfer Künstlergesellschaft zwischen 1849 und 1860 bildet den Mittelpunkt von Kapitel V; Kapitel VI fragt nach dem Einfluss der Düsseldorfer Ausbildung auf die späteren Karrieren der amerikanischen Maler, dem abschließend ein Epilog über die so genannte »Düsseldorf-Mode« als Zusammenfassung folgt.
 
Um ihre Aufgabe möglichst umfassend zu bewerkstelligen, holt Sabine Morgen weit aus, wie ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt, dessen sieben Kapitel in zahlreiche Unterabschnitte gegliedert sind. So stellt sie zur Erhellung neben den Düsseldorfer Studienbedingungen das amerikanische Ausbildungssystem für Maler vor und berücksichtigt überdies Texte der Künstler sowie die zeitgenössische Rezeption unter deutschen und amerikanischen Kritikern. Sie geht ferner den Auswirkungen der Düsseldorfer Ausbildung auf jene Werke nach, die nach der weitgehend von stilistischen Brüchen begleiteten Rückkehr der Künstler in die USA entstanden sind, was Barbara Gaehtgens vermutlich zu ihrem eingangs zitierten Urteil bewogen hat. Da sich die US-Forschung bevorzugt auf die Bestimmung »genuin amerikanischer« Spezifika konzentriert, ignoriert sie ein dortiges Weiterwirken der Düsseldorfer Erfahrung weitgehend. Deshalb setzt sich Morgen wiederholt sehr kritisch und nicht ohne Überzeugungskraft mit amerikanischen Standardwerken wie Barbara Novaks Nature and Culture. American Landscape and Painting 1825-1875 (New York: Oxford University Press, 1980) auseinander, die letztlich aus einer stark national gefärbten Perspektive argumentieren. Zuletzt konnte das deutsche Publikum diese interkontinentale Diskussion unter Forschern über das »Amerikanische« in der amerikanischen Malerei 2007 im Katalog zur Ausstellung Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei (München: Hirmer, 2007) am Beispiel der im 19. Jahrhundert in den USA dominanten Landschaftsmalerei der Hudson River School konzentriert mitverfolgen.(3)
Morgen erörtert den Düsseldorfer Einfluss wiederum recht ausführlich anhand der dort in erster Linie gelehrten Gattungen Historien-, Genre- und Landschaftsmalerei, die sie in separaten Abschnitten behandelt. Ihr Material verdeutlicht eindrucksvoll, dass auch Historie und Genre trotz der Vorrangstellung der Landschaft in zeitgenössischen Diskussionen eine große Beachtung fanden. Die Studie widmet sich auch intensiv der von 1849 bis 1862 in New York ansässigen »Düsseldorf Gallery« und der Rezeption der dort ausgestellten Düsseldorfer Bilder. Das ist insofern von Belang, als Morgen auf diese Weise differenziert aufzeigen kann, welche Besonderheiten der Malerschule dem Gusto des Publikums und der Kritiker in den USA entsprachen und junge Künstler dazu bewegen konnten, sich in Düsseldorf ausbilden zu lassen (vgl. S. 265-356). Mit ihrer detaillierten Aufarbeitung der Geschichte und Rezeption der »Düsseldorf Gallery« strebt sie eine kritische Revision vieler bislang in der Forschung kursierenden Generalisierungen an. Ein derartig akribisches Vorgehen ist kennzeichnend für die gesamte Dissertation, für deren Durchführung Morgen zahlreiche Forschungslücken nur mit hohem Arbeitsaufwand überbrücken konnte.
 
Ein beredtes Zeugnis sind die ausführlichen und im Hinblick auf die Themenstellung  mustergültig aufgearbeiteten Biographien von fünfzig zum Teil vollkommen unbekannten amerikanischen Künstlern im Anhang, mit deren Zusammenstellung die Autorin sich selbst ein Fundament erstellt hat, das zur Bewältigung ihrer Aufgabe unabdingbar war und ein wertvolles Hilfsinstrument für weitere Arbeiten zu diesem Themenbereich bereitstellt. Die Leistung der Autorin wird durch einen Blick in den Katalog zur Ausstellung The Hudson and the Rhine im Jahr 1976 augenfällig, der eine gegenüber Morgen noch recht frugale Liste der amerikanischen Kunststudenten Düsseldorfs enthält, die zudem voller ungesicherter Daten ist.(4)
 
Darüber hinaus stellt sie exkursartig weitere Aspekte dar, um das argumentative Rückgrat der Arbeit zu kontextualisieren, das sich aus ausführlichen ebenso wie kenntnisreichen stilkritisch-ikonografischen Analysen zusammensetzt. Diese dienen Morgen dazu, die Manifestationen Düsseldorfer Ausbildung in ausgewählten Werken einzelner Künstler möglichst differenziert nachzuweisen. Durch präzise Bildvergleiche kann sie aufzeigen, inwiefern die amerikanischen Künstler durch ihren Werdegang und spezifische Geschmacksprämissen in ihrer Heimat geprägt worden waren und dass sie deshalb ganz gezielt auf jene Ausbildungsangebote in Europa zurückgriffen, die ihren künstlerischen Intentionen entgegenkamen. Die Düsseldorfer Akademie war zwar ein beliebter Ausbildungsort, insbesondere aufgrund der ausgezeichneten Zeichenausbildung, doch für die meisten Amerikaner war sie lediglich eine Durchgangsstation. Die Gesamtausbildung dauerte ihnen zu lange, und der »akademische Drill widerstrebte« ihnen (vgl. S. 100).
 
Morgen umgeht die 1996 von Martina Sitt angemahnte Gefahr einer generalisierenden Betrachtung der Düsseldorfer Schule, indem sie individuellen Einflussnahmen mit minutiösen Bildvergleichen nachspürt.(5) Diese Vorgehensweise kommt zwar nicht ohne Spekulationen aus, doch wegen der schwierigen Dokumenten- und Materiallage existiert kein anderer Weg, um die vorliegende Themenstellung konsequent zu bearbeiten. Die meisten in Düsseldorf geschaffenen Entwürfe und Werke der Amerikaner sind nämlich nicht überliefert. Die Autorin ist sorgfältig genug, um ihre Thesen überzeugend zu untermauern und dabei die Grenzen ihrer eigenen Erkenntnismöglichkeiten genau zu benennen. Gerade durch ihre Kontextualisierungsarbeit zeigt sie, dass ihre Bildvergleiche mit Bedacht gewählt, also keineswegs willkürlich sind. Wovon sich Morgen aber nicht ganz freisprechen lässt, ist eine defizitäre Problematisierung des Einflussbegriffs, sodass auch sie dem Vorwurf selbstzweckhafter Bildanalysen nicht ganz zu entgehen vermag, den Martina Sitt bereits älteren Untersuchungen zu diesem Thema vorgehalten hat. (6)
Der Innovationsgehalt von Sabine Morgens Dissertation ist insgesamt weniger methodischer als inhaltlicher Natur. Alleine das von ihr zusammengetragene, zum Teil noch unbekannte Material sowie ihre Bestandsaufnahme liefern eine gute Ausgangsbasis für die weitere systematische Aufarbeitung des künstlerischen Austauschs zwischen Deutschland und den USA im 19. Jahrhundert sowie für eine tiefer gehende und facettenreiche Betrachtung mehr oder weniger bekannter amerikanischer Maler. Allerdings offenbaren sich gerade hier Mängel in der Aufarbeitung: Zweifelsohne wäre eine weniger mäandernde Argumentation mit exemplarisch verdichteten Werkanalysen einer besseren Übersichtlichkeit förderlich gewesen. Leutze hatte zum Beispiel eine herausragende »Rolle als künstlerisches Vorbild, Betreuer und Vermittler amerikanischer Kunstschüler an andere Düsseldorfer Maler« (S. 102) inne und kehrt deshalb leitmotivartig wieder. Da es sich aber nicht um eine Leutze-Monographie handelt, hätte trotz der vielen neuen Erkenntnisse über ihn das eine oder andere Gemälde etwas gestraffter behandelt werden können.  
Eine überbordende Leidenschaft für Details offenbart sich in der gesamten Untersuchung, insbesondere in den Bildanalysen und -vergleichen, die in »entschlackter« Form an Schärfe gewonnen hätten. Dazu gesellen sich Probleme in der Textgliederung. Vor allem in den kontextualisierenden Kapiteln werden Gesamtzusammenhänge erst gegen Ende dargelegt. Eigentlich hätten sie an den Anfang gehört, um ein besseres Verständnis der zuvor aufgelisteten Beispiele zu gewährleisten – so der kurze Abschnitt über »Die Malerschule von Carl Ferdinand Sohn« (S. 62-64), in dem zunächst darauf eingegangen wird, welche Amerikaner dort studierten und welche Aufgaben sie zu bewältigen hatten, während der zusammenhangstiftende Grundaufbau dieser Antiken- und Malklasse erst im letzten Abschnitt dargelegt wird. Symptomatisch ist demnach auch die Zusammenfassung der gesamten Studie, Kapitel Vll, die mit nicht weniger als 64 Seiten eindeutig überdimensioniert ist (vgl. S. 876-939). Sie ist nicht zuletzt ein Resultat von Morgens faktenorientiertem ›Differenzierungsdrang‹, den sie stärker ›zähmen‹ müsste, um die Ergebnisse ihrer Studie auf den Punkt zu bringen. An der Zusammenfassung wird auch ersichtlich, dass zusätzlich zu einer ausführlichen Rekonstruktion von Fakten eine klarere Zuspitzung und etwas mehr Methodenreflexion vonnöten wären, um das Thema optimal zu präsentieren. Insgesamt, so ist zu konstatieren, wäre die Arbeit, verdichtet auf einen Umfang von ca. 600 Seiten, deutlich konturierter geworden. Zeitleisten, Schaubilder und Anhänge wären geeignete Mittel, um die Künstlerausbildung oder kompliziertere Zusammenhänge wie die Fluktuation der Amerikaner in Düsseldorf zusammenfassend und in Ergänzung zum Text zu veranschaulichen.
Die Druckausgabe enthält zwar ein ausführliches Personenregister, doch zumindest ein Titelregister wäre für eine tiefere Texterschließung sinnvoll gewesen. Die ebook-Fassung ist dem insofern überlegen, als mit der Suchfunktion jedes Wort problemlos auffindbar ist. Welcher Ausgabe man nun den Vorzug gibt, ist zum Teil zugegebenermaßen eine Geschmacksfrage: Es ist nicht jedermanns Sache, einen Text,  der zudem noch so umfangreich ist, am Bildschirm zu lesen – will man sich wichtige Passagen anstreichen, dann muss man diese auszudrucken. Demgegenüber ist die reine ebook-Variante wiederum Platz sparend. In ihr kann man vom Text umstandslos in die Fußnoten springen. Auch ist die Handhabung des ›Abbildungsteils‹ einfacher, da man von den Verweisen direkt zu den Abbildungen im World Wide Web gelangen kann, sofern der Internetzugang und die Hardware schnell genug sind. Die Druckfassung macht hingegen die gleichzeitige Inanspruchnahme eines Computers unerlässlich, wenn man das Bildmaterial präsent haben möchte, um der Argumentation zu folgen. Ein offensichtlicher Vorteil der verlinkten Abbildungen in beiden Fassungen der Arbeit besteht in der immensen Kostenersparnis für die Publikation, zumal wenn wie beim vorliegenden Projekt ein relativ großes Bildkorpus erforderlich ist. Die Abbildungen sind teilweise in Farbe verfügbar und können sogar heruntergeladen werden. Die Grenzen dieser technischen Umsetzung sind leider ebenfalls schnell auszumachen: Nicht alle von Morgen benötigten Bilder stehen im Netz, die Qualität ist recht schwankend, und durch die ephemere Beschaffenheit des Internet sind inzwischen, d. h. nicht allzu lange nach der Veröffentlichung, einige Links, zum Beispiel zum Frankfurter Städel, nicht mehr aktuell. Die technische Innovation, die der Verlag mit der ebook-Version oder mit der Beigabe einer CD-ROM zur Druckfassung verspricht, ist somit nicht zwangsläufig mit einem ungetrübten Lesevergnügen verbunden.
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass Sabine Morgen sich keiner leichten Aufgabe verschrieben und trotz aller Einwände eine solide Dissertation vorgelegt hat. Sie liefert unabdingbare Grundlagen für die weitere Forschung, denn ihre Untersuchung und das darin vorgelegte Material reichen weit über den im Buchtitel benannten Themenhorizont hinaus. Sie trägt dazu bei, die späteren Werke der ›Düsseldorfer Amerikaner‹ − auch der nahezu unbekannten − in einem nuancierteren Licht zu betrachten. Die Arbeit ist so umfassend angelegt, dass man auch allgemeine Einblicke, etwa in die Besonderheiten der Künstlerausbildung in den USA bekommt. Da die Themenstellung vorrangig an ein wissenschaftliches Publikum in den USA adressiert ist, wäre eine englische Übersetzung wünschenswert, damit die Verdienste von Morgens Untersuchung eine angemessene Würdigung erfahren. Sinnvoll wäre hierfür allerdings eine partielle Kürzung und Systematisierung des Textes, um ihren Ergebnissen durch größere Prägnanz jene ungetrübte Geltung zu verschaffen, die sie verdienen.
 
Ralf Michael Fischer
Universität Tübingen
 
 
(1) BARBARA GAEHTGENS: Amerikanische Künstler und die Düsseldorfer Malerschule. In: Ausst.-Kat.
Bilder aus der Neuen Welt. Amerikanische Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts. Hg. v. THOMAS W. GAEHTGENS; München: Prestel 1988, S. 70-79, hier S. 79.
(2) Ebd.
(3) Vgl. RALF MICHAEL FISCHER: Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei. In: Kunstchro- nik 61 (2008), S. 557-561.
(4) Vgl. Ausst.-Kat. The Hudson and the Rhine. Die amerikanische Malerkolonie in Düsseldorf im 19. Jahrhundert. Hg. v. WEND VON KALNEIN; Dusseldorf: Kunstmuseum 1976, S. 97-101.
(5) Vgl. MARTINA SITT: Stilprinzip oder »trademark« als Klassenziel? »Als die Amerikaner noch in Düsseldorf in die Schule gingen ...«. In: Ausst.-Kat. Vice Versa. Deutsche Maler in Amerika. Amerikanische Maler in Deutschland. 1813-1913. Hrsg. v. KATHARINA UND GERHARD BOTT; München: Hirmer 1996, S. 73-83, hier S. 76.
(6) Vgl. SITT (wie Anm. 5), S. 77.
 
 
 
 

Mehr im Netz:

Rezensierter Titel:

Umschlagbild: Die Ausstrahlung der Düsseldorfer Schule nach Amerika im 19. Jahrhundert

als Buch kaufen

DE: 169,00 €
AT: 173,74 €

Die Ausstrahlung der Düsseldorfer Schule nach Amerika im 19. Jahrhundert

Düsseldorfer Bilder in Amerika und amerikanische Maler in Düsseldorf (mit Künstlerlexikon auf CD-ROM)
Morgen, Sabine

Als eBook erhältlich bei:

  • Logo Ciando
  • Logo ebook.de
  • e-Book-Logo